Im Achtsamkeitskurs MBSR lernte ich, meine Denk- und Verhaltensmuster zu erkennen. So wie ich mich selbst wahrnehme und denke, so kommuniziere ich auch mit meiner Umwelt. Es dauerte eine Weile, bis ich dieses wirklich verinnerlichen konnte.

Diese Muster sind es, die mich immer wieder in ähnliche Situationen führen. Das zu verstehen, war für mich der erste Schritt, diesem Muster nach und nach liebevoll weniger Macht zu geben.

Lange suchte ich im Außen nach Antworten, mit dem tiefen Wunsch, dass diese Wiederholungen endlich aufhören mögen. Doch solange ich nichts in mir selbst ändere – wird sich auch nichts im Außen verändern.

Gerade jetzt, zum Vollmond am 2. April 2026, einem bedeutsamen Zeitpunkt für den Steinbock, beschäftige ich mich zu dem intensiv mit dem Thema Kontrolle.  Mir wurde klar: Meine Ängste und Zweifel treiben mich dazu, alles kontrollieren zu wollen. Die Angst vor bestimmten Situationen führt genau dazu, dass sie sich immer wieder einstellen – wie zwei magnetische Pole, die sich gegenseitig anziehen. Da sind sie wieder, die Wiederholungen.

Im Achtsamkeitstraining lernte ich eine hilfreiche Methode: Zuerst einen inneren Raum schaffen – ein bewusstes Stopp setzen – und dann schauen, was ich gerade brauche. Plötzlich wusste ich meine Lösung: Schaffe dir einen Raum, ganz für dich allein. Gestalte ihn so, dass er zu dir passt, und finde darin Strategien, um mit unterschiedlichen Situationen besser umgehen zu können, vorallem sei liebevoll zu dir.

Wie gestalte ich nun meinen „inneren Raum“?

In meinem Raum ist zuerst mein Atem – den habe ich immer bei mir. Ich atme bewusst, bis sich mein Nervensystem langsam beruhigt. Dann nutze ich sogenannte Ankersätze, die mir helfen, mein Nervensystem weiter zu beruhigen und dem Außen nicht die volle Kontrolle zu überlassen. Außerdem integriere ich Körperübungen aus Yoga sowie Meditationen, die mich in der Stille wieder mit mir selbst verbinden. Da ist noch mehr, als nur diese eine Situation, die mich vielleicht wütend oder traurig gemacht hat.

Meinen Raum fülle ich mit Licht und Liebe, Akzeptanz und Respekt. Ganz wichtig: Ich lasse alle Gefühle und Verhaltensweisen draußen, die nicht zu mir gehören. Ich bewerte nichts. Ich lasse die Stille in mir zu.

Ganz gleich, wo du dich befindest – du kannst jederzeit in deinen eigenen Raum zurückkehren und bist vollkommen frei und immer willkommen.

Wie gestaltest du deinen „Raum“?

Ich freue mich auf deinen Kommentar hier unten!

Möchtest du mehr über meine Übungen und Ansätze erfahren? Dann ruf mich gerne an oder schreibe mir eine Nachricht – gemeinsam schaffen wir deinen passenden Raum.

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